Modellstadt

Modellassemblage, 2003

Auf der Suche nach neuen räumlichen Situationen und Szenarien, hat sich der Modellbau in unserer Arbeit zu einem wichtigen Instrumentarium für Analyse und Experiment entwickelt. Unsere Modelle wollen über die reine Simulation architektonischer Entwürfe hinausgehen und stattdessen Spiel- und Werkzeug sein. Durch klappen, stecken, ziehen, falten, drehen und zerlegen sind die Modelle beweglich und verwandelbar – ein Koffer verwandelt sich in eine Wohnung - ein Badezimmer wird zu einem Schrank und einem Durchgang – im Wechsel zwischen den Maßstäben finden wir einen Denkraum, der neue Fragen und Bezüge aufwirft. Der Koffer ist in diesem Spiel Gegenstand des Gebrauchs und der Reflektion zugleich. Er suggeriert Eigenschaften wie Kompaktheit, Ökonomie, Mobilität, temporäre Zustände und informiert entwurfsrelevante Themen.
Modelle bauen, Arch+ 166 'Off-Architektur 1', 2003

Foto: Markus Schädel

Foto: Markus Schädel

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